Die Wandeljahre

Frauen in ihren 50ern waren noch nie so attraktiv und aktiv wie heutzutage. Wurden die eigenen Bedürfnisse in den 20ern bis 40ern noch zu Gunsten der Familie und Kinder zurückgestellt, so kommen Frauen in diesem Lebensabschnitt doch wieder mehr bei sich und ihren Bedürfnissen an. 

Für einige Frauen ist es nicht leicht, sich von ihrer fruchtbaren Zeit zu verabschieden.  Andere sind froh, endlich keine Monatsblutungen mehr erleben zu müssen.
Wenn die Hormondrüsen ganz allmählich ihre Funktion mehr und mehr einstellen,  was ab Mitte/Ende 40 meist der Fall ist, stellen sich typische Symptome des sog. "Präklimaakterium" wie eine Veränderung in der Blutungsintensität oder der Zyklusdauer ein.
In vielen der Zyklen findet gar kein Eisprung mehr statt und plötzliche Stimmungsschwankungen machen einem das Leben schwer.
Im Klimakterium (Wechseljahre), das für die meisten Frauen Ende 40 bis Anfang 50 beginnt, kommt es dann des Öfteren zu verstärkten Blutungen, die Zyklen werden zunehmend länger, bis es dann zum endgültigen Versiegen kommt.
In dieser Phase treten dann bei etwa einem drittel aller Frauen verschiedene Wechseljahresbeschwerden auf:

  • (nächtliche) Hitzewallungen, 
  • Schweißausbrüche, 
  • Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen,
  • Kopfschmerzen, Schwindel, aber auch 
  • Gewichtszunahme
  • Trockenheit der Schleimhäute, Libidoverlust, Blasenschwäche oder 
  • Gelenk- und Muskelschmerzen 

Die Naturheilkunde hält zum Beispiel mit der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) einiges bereit, um diese unangenehmen Begleiter zu mildern oder sogar zu beseititgen.